Vorhang auf für die dritte Klasse - Thaterprojekt mit Schauspielerin
14./15.06.2016 - von Jolene Janas: Die dritte Klasse hat ganze zwei Tage ein Theaterstück für die neuen Erstklässler geprobt. Und es klappte schon ganz gut. Eine echte Expertin, Victoria Spindler, kam aus Schinne und half den Drittklässlern so gut sie konnte.
Die erste Stunde von den fünf machte die Schauspielerin immer eine Erwärmung und Spiele. Dann ging es los. Es machte allen viel Spaß. Auch denen, die nicht mitspielen konnten. Aber sie bekamen auch was zu machen. Ich mache zum Beispiel ein paar Kostüme, weil ich gerne nähe. Außerdem spiele ich auf dem Keyboard "Bruder Jakob" vor.
Als es am nächsten Tag wieder weiter ging, klappte es schon besser beim Singen, Tanzen und Wörtermerken. Respekt dritte Klasse. Wird sind alle sehr gespannt wie es bei der Einschulung läuft!
Lesekönige 2016 gekürt
20.06.2016: Ganz im Zeichen des Buches ging es am Montag, 20.06.2016 bei uns an der Grundschule Flessau zu. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Johann Moesenthin setzte sich schließlich Jolene Janas aus Klasse 3 die Lesekrone 2016 auf und nimmt als Schulsiegerin damit am Regionalentscheid am 23. September in Osterburg teil. Nicht weniger freute sich Lea Emanuel über ihren dritten Platz. Die Lesekönige der unteren Klassenstufen heißen: Anne Stürmer und Luca Lindstedt (1a), Anna Maria Sachse und Hendrik Bannehr (1b), Luise Paepke und Willy Wichmann (2a) sowie Amelie Mai und Kilic Hohmeyer (2b). Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Freude am lesen!!!
Einfach toll: Die 4. Klasse auf Abschlussfahrt in Magdeburg
Verfasst von Mathea Schulze und Melina Ungnade aus der 4. Klasse als freiwilliges Abschlussprojekt der AG Schülerzeitung: Vom 7. – 10.06.2016 fuhr die 4.Klasse aus der Grundschule Flessau auf große Abschlussfahrt nach Magdeburg in die Jugendherberge. Am Dienstag nach dem Ankommen in Magdeburg gingen wir gleich ins Kino und haben einen tollen Film geguckt. Mit viel Begeisterung kamen wir raus, denn der Film "Alice im Wunderland" war total toll. Am nächsten Tag, den Mittwoch, waren wir vormittags im Elbauen-Park. Dort waren wir im Schmetterlingshaus und haben viel gestaunt. Wir lernten auch etwas über Wald und Tiere, die wir dann auch füttern und anfassen durften. Nachmittags waren wir dann im "Nemo", das große Schwimmbad von Magdeburg, das wir richtig cool fanden. Die Rutschen waren so hoch und so groß - einfach toll. Danach gab es ein Eis von unserer Lehrerin Frau Lemme spendiert. Am Donnerstag waren wir in dem großen Magdeburger Zoo, in dem wir viele spannende Tiere entdeckt haben. Abends waren wir dann mit viel Freude bowlen. Manche hatten richtig viel Glück dabei und Spaß war auch mit bei der Partie. Naja; und die letzte Nacht vom Donnerstag zum Freitag haben die meisten Zimmer noch sehr lange durchgemacht, obwohl ab 22:00 Uhr eigentlich Nachtruhe in der Jugendherberge ist. Ja und am Freitag waren wir dann shoppen. Manche waren noch nie in Magdeburg shoppen; für die war es dann natürlich besonders aufregend, aber auch für alle anderen. "Ich möchte mich besonders für die Unterstützung der mitgereisten Eltern bedanken", lobte Klassenleiterin Heike Lemme das Engagement der Mütter und Väter "die gesamten Grundschuljahre hinweg".
Tag der offenen Schultür: "Up dan Scholhoff jeiht dat lustich to"
06.06.2016: "Am Abend vorher träume ich immer, es kommt keiner", ließ Olaf Jaensch am Sonnabend, den 04. Juni 2016, Punkt 10 Uhr erleichtert den Blick über die freudig gespannten Gesichter der etwa 200 Gäste schweifen. "Wieder ein sehr gutes Zeichen…", stellte der Flessauer Grundschulleiter beim Auftakt in der voll besetzten Turnhalle erstaunt über das große Interesse am Tag der offenen Schultür fest. Eltern, Großeltern, Geschwister, Bekannte, Freunde – sie alle waren der Einladung zu einem Rundgang durch jedes Klassenzimmer gefolgt. Darin luden Experimentierstationen zum Auffrischen des eigenen physikalischen Wissens ein, gab es künstlerische Arbeiten zu bestaunen, verschiedene fächerübergreifende Arbeiten aus dem aktuellen, bald beendeten Schuljahr zu entdecken, waren Fotos und Videos an Leinwände geworfen, wurde eine Schülerzeitung verkauft. Das und vieles mehr. Wie alle zwei Jahre hatte das achtköpfige Lehrer-Team auch 2016 für viel Abwechslung gesorgt. "Hinter jeden bunten Tür eine tolle Überraschung", zeigten sich zum Beispiel Phoebe und ihre Mama im Unterrichtsraum der 2a begeistert. Hier wird die Achtjährige Neu-Storbeckerin nach den großen Ferien täglich lernen und freue sich schon sehr auf ihre neuen Mitschüler. Klar, dass sie sich die Chance nicht entgehen ließen, sich mit der Umgebung und den Menschen vertraut zu machen.
Apropos: Die vielleicht letzte Chance; zumindest aber eine sehr günstige Gelegenheit, die 1969 gebaute Grundschule vor der großen Umbaumaßnahme im kommenden Jahr noch einmal in der aktuellen Beschaffenheit und Aufteilung besichtigen und dabei in Erinnerungen schwelgen zu können. Auch das – ja, sei ein Grund für das zahlreiche Erscheinen an diesem sonnig-warmen Tag, bestätigten etliche Besucher. Und irgendwie auch logisch, dass die geplante millionenschwere Investition draußen auf dem Schulhofgelände in aller Munde war - ob bei Kaffee und Kuchen, den die Drittklässler in einer der fünf Holzbuden verkauften, am Grillstand der vierten Klasse oder bei der Getränkestation von Klasse Zwei.
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Die Kinder tummelten sich derweil lieber vor der Hütte von Marina Rösel. Die Hort-Chefin hatte eine große Tombola organisiert, so auch die ersten Klassen in Gemeinschaft mit der vierten. Zum Besuchermagneten entwickelte sich bei Jung und Alt zudem der Musikraum in der ersten Etage. Sprachlos verblüfft von der Kreativität und voller Bewunderung für die handwerklichen Fähigkeiten der Flessauer Mädchen und Jungen ließ sich an einem großen Modell und etlichen Zeichnungen entdecken, wie sich die Kinder ihre Schule vorstellen. Nicht wenige Erwachsene schienen sich bei dem Anblick an die Eingangsworte von Olaf Jaensch zu erinnern, eigene Vorschläge für die Fassadengestaltung einfließen zu lassen; griffen beherzt zu Kopiervorlage und Buntstiften.
Mit Herz – so wurde auch zu diesem Anlass das Bühnenprogramm zusammengestellt und vorgetragen. "Mundartig" witzig moderiert von den beiden Viertklässlern Markus und Tony. Denn "Up dan Scholhoff – jeiht dat mannig Mol lustich to". Die Schulglocke ertönt über Lautsprecher; Einmarsch der Plattschnacker. "Seit Februar proben wir das Stück", so Lehrerin Heike Kurtze. Die Premiere auf großer Bühne beim "Theatertreffen Niederdeutsch" in Magdeburg am 27. Mai 2016 sei mehr als geglückt. Mit ihren 22 Schölern und einigen Eltern reiste die engagierte Plattdeutsch-Rednerin – gesponsert vom Landesheimatbund Sachsen-Anhalt – an und hat als eine von acht Gruppen aus der Börde, dem Elb-Havel-Winkel und der Altmark ihr Können vor begeistertem Publikum bewiesen. Für etliche Lacher und gute Unterhaltung sorgte die Gruppe mit ihren kurzen Schul-Sketschen und Liedern auch vor begeistertem Flessauer Publikum. Dieses spendete viel Applaus auch für das Klavier-, Keyboard- und Flötenspiel, den fröhlichen Fische-Chor der Erstklässler und den energiegeladenen Schlusspunkt der Line-Dancer.
Kuchenbasar der 4. Klasse am 21.05.2016 / 10 Uhr in Storbeck
17.05.2016Auf den Storbecker Trödelmarkt sind am kommenden Sonnabend, 21.05.2016, ab 10 Uhr die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse mit einem Kuchenbasar vertreten. Es ist bereits der zweite, den die baldigen Grundschulabgänger in Eigenregie organisieren, um Geld in die Klassenkasse zu spülen. Genauer gesagt für die Abschlussfahrt am vom 07. bis 10. Juni 2016 nach Magdeburg. "Die Kinder sind schon ganz aus dem Häuschen", freut sich Heike Lemme über das Engagement ihrer Schützlinge und nicht zuletzt der fleißigen Eltern und Großeltern, die den Verkauf mit ihrer Backkunst schließlich erst möglich machen. Also, man sieht sich am Sonnabend beim Trödeln in Storbeck!
Förderverein erhält 500 Euro für PROjekt Bolzplatz
02.05.2016: Ein weiterer Volltreffer für das PROjekt Bolzplatz an der Grundschule Flessau! Eine Spende der Sparkasse in Höhe von 500 Euro nahm kürzlich die Vorsitzende des Fördervereins "Kinderwünsche der Grundschule Flessau", Antje Janas, in Stendal entgegen. Gemeinsam mit Schulleiter Olaf Jaensch folgte sie der Einladung ins Ausbildungszentrum des Bankinstituts in Stendal und freut sich sehr, dem lang ersehnten Herzenswunsch der Schülerinnen und Schüler damit wieder einen großen Schritt weiter entgegen gekommen zu sein.
Zukunft Mathe: Ein Tag von Schülern für Schüler
28.04.2016: "So, das sind jetzt eure Hilfslehrer", empfing Mathematiklehrerin Sabine Schwach die 25 Zweitklässler am Donnerstag, 28. April 2016 Punkt 8.10 Uhr in der 1. Etage und zeigte auf Antonia Senne, Janine Bissinger, Lena Schneider, Danny Lefevre, Cedric-Jens Kehling und Leon Flöther. Die 13- bis 15-jährigen ehemaligen Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Flessau nutzten die bundesweite Aktion "Girls' Day" / "Boys' Day" - der Mädchen und Jungen-Zukunftstag - um ihrem einstigen Lernort mal wieder einen Besuch abzustatten. Oh nein, das war weit mehr als das, "das ist echt anstrengend", zollte zum Beispiel Gymnasiast Danny nach den ersten beiden Unterrichtseinheiten dem Lehrerberuf seinen vollen Respekt. Er und seine jugendlichen Mitstreiter begleiteten an diesem Berufsorientierungstag die Sieben- und Achtjährigen in drei Räumen durch insgesamt 12 Stationen einer Mathe-Werkstatt. Das Konzept für so einen ganzen Tag rund ums Messen, Schätzen, Wiegen, Knobeln und Rechnen entstammt der Zusammenarbeit von Schulleiter und Mathelehrer Olaf Jaensch gemeinsam mit Sabine Schwach.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr fand dieser nun zum zweiten Mal statt und "hat sich wieder bewährt", freut sich Jaensch über das breite Interesse auf beiden Seiten. Schließlich sollen die jungen Erwachsenen an diesem Tag auf etwas Handfestes mitnehmen; sprich: so gut es eben geht, in den Unterricht und die Arbeit mit den Kindern einbezogen werden. Berührungsänste? Weit gefehlt! "Ich mag kein Mathe", zog etwa eine Zweitklässlerin einen Flunsch und blickte beschämt nach unten auf ihr Übungsblatt. Das hätte sie wohl besser nicht laut sagen sollen vor der Lehrerin?, stand es ihr ins Gesicht geschrieben. Die Erleichterung folgte flinken Fußes: Ach, die ist ja gar nicht im Raum... Aber Hilfslehrer Danny war sofort zur Stelle und schaffte es gekonnt, sie in die Motivationsschiene zu lotsen. "Ich bin erfahrener großer Bruder", sagt er mit einem Schmunzeln und konzentriert sich gleich wieder auf seinen kleinen Schützling.
Genauso geht es nebenanzu, wo Cedric-Jens und Lena in Aktion sind. Das müssen der Klassenraum in Länge und Breite vermessen werden oder auch Gewichte gehoben werden. Sind die Aufgaben gelöst, wird zur nächsten Station gewechselt. In Stunde drei und vier thematisierten die Drittklässer alles zur Masse, anschließend behandelten die Viertklässer in Stunde fünf und sechs das Thema Volumen.
LaLiTa-Maskottchen gesucht: 90 Ideen kommen aus Flessau
18.04.2016: Für die Landesliteraturtage 2016 in Osterburg und im Landkreis Stendal hat die für die Organisation und Durchführung zuständige Bibliothek ein offizielles Maskottchen gesucht. Bibliotheksleiterin Anette Bütow hatte alle, "die gern zeichnen, malen oder am Computer gestalten" zu einem großen Maskottchenwettbewerb aufgerufen. Das Maskottchen sollte einen Bezug zu einem oder mehreren der folgenden Schlagworte aufweisen: Literatur, Lesen, Schreiben, Bücher, eMedien, Bibliothek. Die Gewinner-Zeichnung wird von einem Designbüro in eine Grafik umgesetzt und soll als Sympathiefigur auf Plakaten, Programmen und Bannern sowie im Internet für die Landesliteraturtage 2016 werben. Der Gewinner erhält außerdem zwei Freikarten zu einer LALITA-Veranstaltung seiner Wahl.
Klar, dass die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Flessau daran teilnehmen. Dafür wurden von den Mädchen und Jungen aller Jahrgangsstufen in den Freizeitstunden fleißig Pinsel und Stift geschwungen. Das Ergebnis konnte sich am 18.04.2016 sehen lassen: Etwa 90 Maskottchen-Vorschläge für die LaLiTa haben wir eingereicht. Inzwischen hat die Jury getagt und einige Favoriten bestimmt. Die endgültige Entscheidung soll in der Woche vom 17. - 20.05.2016 fallen. Daumen drücken!
Die Landesliteraturtage (LaLiTa) finden vom 19. September bis 02. Oktober 2016 statt.
Freizeitangebote für die Sommerferien
Was? Schon wieder Sommerferien? – Naja… Noch nicht so ganz, aber bald. Jedenfalls ist die Zeit reif, um sich Gedanken über die Freizeitangebote und Ferienaktivitäten zu machen. Eine gute Orientierung bietet ein neuer Ferienfreizeit-Leitfaden des Jugendamtes Stendal. Dort sind verschiedene Ferienangebote etlicher regionaler und überregionaler Jugendhilfeträger zusammengetragen: von "Mit dem Fahrrad in der Altmark unterwegs (8-13 Jahre)" bis "Abenteuer Wildnis an der Elbe beim ZÖNU in Buch (8-12 Jahre)" ist alles dabei. Und auch die Teilnahmegebühr ist auf den ersten Blick ersichtlich. Wem eine gedruckte Broschüre lieber ist, erhält diese im Stendaler Jugendamt, Hospitalstraße 1-2, Zimmer 208 und zu den Sprechzeiten in den Außenstellen.
Ein elefantastisch bunter Tag für die Zweitklässler
23.03.2016: Die blau-weiß gestreifte Hose ist zum pinken Shirt mit quietsch-bunten indischen Ornamenten und glitzernden Applikationen kombiniert. Ziemlich gewagter Modestil, doch Melina fällt am Mittwochmorgen nicht einmal auf damit. Auch ihre Mitschüler aus der 2a und 2b haben sich in Schale geschmissen. Aber Stopp, so ein Quatsch! Nein, das habe überhaupt absolut gar nichts mit Ostern oder Eierbemalen zu tun, entrüstet sich Paul und stemmt beide Hände in die Seiten seines Hawaii-Hemdes. "Na wir haben doch heute Elmar-Tag", klärt die achtjährige Luise mit großen, in freudiger Erwartung funkelnden Augen endlich auf. Wie bitte? Elmar-Tag? "Na das ist ein ganz bunt karierter Elefant, der immer Spaß hat", ruft Willi im Marienkäfer-Dress beim Vorbeigehen und guckt dabei vorwurfsvoll über die Schulter als käme man von einem anderen Stern - dem des unwissenden Erwachsenen halt… "Das Kinderbuch 'Elmar' von David McKee ist das erste Buch, das die Schüler selbständig gelesen haben", informiert Klassenlehrerin Ines Gieseke über die Hintergründe des Sonderprogramms einen Tag vor den Osterferien. Gemeinsam mit Heike Kurtze, Leiterin der Klasse 2b, hatte sie die Köpfe zusammengesteckt und alles auf die Beine gestellt.
Der Buchheld ist ein kleiner bunter Elefant, der anders ist als die anderen. Bunt gescheckt sieht er nicht nur fröhlich aus, sondern so ist auch seine Natur. Doch eines Tages, da will Elmar nicht mehr auffallen und ganz normal sein – so wie alle anderen. Da aber spielen die Flessauer Zweitklässler nicht mit und verwandeln stattdessen das obere Stockwerk in eine Elmar-Werkstatt mit fächerübergreifenden Lern- und Spaßstationen. Es werden Elefanten-Mandalas ausgemalt, elefantastische Finger- und Stabpuppen gebastelt, Ostereier im Elmar-Stil bemalt und vieles mehr. Sogar Elmar-Kuchen brachten Sören, Ludwig und Fabio mit - ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Helfer!
10.10 Uhr, kurz nach der Hofpause, herrscht große Aufregung: "Hier muss Elmar irgendwo gewesen sein", stellt Niklas beim Blick auf den Schulhof fest. Gelbe, grüne, blaue Papierschnipsel liegen dort - als Wegweiser vielleicht? "Hmh, merkwürdig ist das schon", gibt Ines Gieseke der Neugier weiteren Nährboden. Und los geht's. Die Mädchen und Jungen kennen kein Halten mehr. Doch die Fährte fürht zur 1a, für die der Osterhase eine bunte Spur zu den Verstecken im Untergeschoss gelegt hat.
Neben der Freude am Lesen und Lernen steckt hinter dem Elmar-Tag ein tieferer Sinn: Niemand darf ausgeschlossen werden – egal wie er aussieht und wo er herkommt!
Osterhase überrascht Flessauer Grundschüler
23.03.2016: Fieser Nieselregen - solcher von der Art, der durch jede Faser dringt und einen kalten Film auf der Haut hinterlässt - war am Mittwoch ständiger Begleiter. Doch davon ließ sich niemand die Stimmung verderben. Schon gar nicht der Osterhase, der vorzeitig den Weg in die Flessauer Bahnhofstraße 5 fand. Und so ganz einfach machte er es den Mädchen und Jungen nicht... Ein bisschen Suchen gehört schon dazu! Und ein paar Tropfen können auch nicht schaden. Also begann die 1a ihre dritte Stunde im Freien. "Hier ist nix. Und hier auch nicht....", hinter jeden Busch entlang der Turnhalle wird geschaut. Leichte Enttäuschung macht sich breit. Der Osterhase war nicht da??? Das kann doch nicht sein... Und plötzlich findet ein Erstklässler eine Spur aus bunten Schnipseln. Diese führt nach unten zum Hort und siehe da - hier hat das Langohr sie versteckt. Die Mädchen und Jungen der 1b dageben fanden kleine Osterkörbchen im Freizeitraum der Grundschule und die Großen der vierten Klassen stimmten sich mit einem Osterfrühstück auf die Feiertage ein. Die Drittklässler dagegen waren unterdessen im Rahmen des Projekts "Grünes Erleben - Bauernhof als Klassenzimmer" bei Bauer Lenz in Schinne auf einer Stippvisite. Und die beiden zweiten Klassen veranstalteten einen bunten "Elmar-Tag". Dazu später mehr...
Das gesamte Team der Grundschule Flessau wünscht ein frohes Osterfest!
Olympiade & Känguru-Wettstreit: So macht Mathe richtig Spaß!
11. und 17.03.2016: "Ich kann mich nicht entscheiden", doch Mathematik - "ja, eigentlich mag ich das Rechnen am meisten..." - gehört definitiv zu Johanns Lieblingsfächern. Der Drittklässler errechnete sich bereits bei der 1. Stufe der diesjährigen Mathematik-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt am 26.01.2016 die Poleposition; erhielt sogar das Prädikat "sehr gut". Und nun – knappe zwei Monate später – verteidigt er Platz 1 auf dem Siegertreppchen auch in der 2. Stufe. Auch seine sechs Mitstreiter/innen aus der Klassenstufe drei überzeugten mit sehr guten und guten Ergebnissen.
Mathematik-Olympiade 3. Klasse
1. Platz – Johann Moesenthin
2. Platz – Lea Emanuel
3. Platz – Marie Knöller
Nicht minder erfolgreich nahmen ebenfalls sieben Mädchen und Jungen aus der vierten Klasse an dem beliebten Mathematik-Wettbewerb teil. Hier legte Tony-Noel Neumann im Vergleich zur ersten Stufe der Mathematik-Olympiade ein paar Kohlen mehr auf den Dampfkessel und schob sich in der 2. Stufe auf den ersten Platz vor.
Mathematik-Olympiade 4. Klasse
1. Platz – Tony-Noel Neumann
2. Platz – Markus Benecke
3. Platz – Jonas Freimann
Dass die Beschäftigung mit Mathematik kein trockenes Stück Brot sein muss, dafür sorgt Mathematiklehrerin Sabine Schwach unter anderem mit der Organisation von Wettbewerben an der Grundschule Flessau. Dazu gehörte neben der diesjährigen Mathematik-Olympiade auch der Wettstreit "Känguru der Mathematik". Hierbei handelt es sich um einen Multiple-Choice-Test für die dritte und vierte Klassenstufe. Darüber hinaus aber haben auch schon Zweitklässler die Möglichkeit, ihr Wissen außerhalb des regulären Lehrplans und Unterrichts beim sogenannten "Minikänguru der Mathematik" zu testen. Und diese Chance nutzten am 17.03.2016 insgesamt 12 Mädchen und Jungen. Stolz drückte Emily aus der 2b ihren Zeigefinger an den Teilnehmeraushang im Schulflur, lockt damit etliche neugierige Kinder an, die sich mit ihr freuen. Denn nicht nur für sie ist es das erste Mal. "Uns geht es an der Schule darum, auch schon den Jüngsten die Freude am kreativen Umgang mit der Mathematik zu zeigen", sieht Sabine Schwach über solche Rechenwettstreite eine gute Möglichkeit, genau das - zusätzlich zum regulären Unterricht – zu erreichen. Also rauchten den Flessauer Mathe-Assen eine Woche nach der Mathe-Olympiade zum wiederholten Male der Kopf. Und das Schöne beim Känguru: Jeder ist Gewinner! Die Teilnehmer am "Känguru der Mathematik":
"Känguru der Mathematik" 4. Klasse
Markus Benecke, Jonas Freimann, Jasmin Garz, Tobias Hartwig, Tony-Noel Neumann, Mathea Schulze, Finn Wilhelm, Vivien Zacharias
"Känguru der Mathematik" 3. Klasse
Annika Benecke, Lea Emanuel, Tim Horvath, Jolene Janas, Marie Knöller, Alexandra Lindecke, Johann Moesenthin, Lara Schramm
"Minikänguru der Mathematik" 2. Klasse
Paul Alph, Lennard Falk, Luise Paepke, Helene Ploewka, Finn Steinke, Willi Wichmann, Emily Drews, Kilic Hohmeier, Magnus Kaufmann, Amelie Mai, Ludwig Uhrhan, Melina Worsch
In Sicherheit bringen: „Sofort und volle Pulle!“
18.03.2016: Laut hallte es eine Woche lang - vom 14. bis 17. März 2016 - aus dem Untergeschoss durch das Gebäude der Grundschule Flessau und auch über den Schulhof: "Hilfe, der Mann verfolgt uns!", kostete den 32 Mädchen und Jungen aus der vierten und den beiden zweiten Klassen sichtlich Überwindung, die Stimme zu erheben. Und zwar "sofort und volle Pulle!", blickte Andreas Heilemann, Leiter des Kinder- und Jugend Sicherheits-Team LSA e.V. - kurz KiJu - aus Barleben, eindringliche in die Runde der aufmerksamen Kinder. Denn sei Gefahr in Verzug, eine Situation irgendwie merkwürdig, dann müsse sofort gehandelt werden. Ohne Zögern, deutlich hörbar. Vier Tage lang schulten er und seine beiden Assistentinnen Ellen Hase und Katharina Godderidge die Grundschüler von der zweiten bis zur vierten Stunde in Sachen Selbstbewusstsein mit konfliktlösenden und realitätsbezogenen Rollenspielen. Das sei immer noch die beste Gewaltprävention, zeige seine zehnjährige Erfahrung. "Und Regelmäßigkeit", unterstützt Schulleiter Olaf Jaensch die Initiative und holte das Team bereits zum dritten Mal an den Lernort, um auch den richtigen Umgang mit Beschimpfungen, Ausgrenzungen und Streitereien in Beziehung zu anderen Kindern sowie den sicheren Umgang im Internet und in sozialen Netzwerken zu trainieren.
2,3 Millionen Euro für Sanierung der Schule und Turnhalle
26.02.2016: Wir sind sprachlos!!! Eine umfassende Sanierung und Modernisierung unserer Grundschule in Flessau wird mit 2,3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. Anlässlich der Auswahlentscheidung am 26.02.2016 in Berlin unterstrich Bundesbauministerin Barbara Hendricks: "Ich freue mich, dass wir die bauliche Erneuerung vieler Sport-, Jugend- und Kulturgebäude in allen Bundesländern auf den Weg bringen können. Wir unterstützen damit die soziale Integration aller Bevölkerungsgruppen und das sportliche und kulturelle Leben vor Ort." In den kommenden drei Jahren profitieren von den insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung gestellten Fördergeldern 56 kommunale Einrichtungen. Und auch Flessau kann es dringend brauchen, befand die Jury! Am Schulgebäude und an der angrenzenden Turnhalle hat der Zahn der Zeit kräftig genagt und tiefe Spuren hinterlassen. Diese werden 2017/18 beseitigt. Besonderes Augenmerk wurde bei der Entscheidung aber auch auf "Projekte mit besonders sozialer und integrativer Wirkung", was uns sehr stolz macht und zeigt, dass das eingereichte Konzept für die Grundschule Flessau sehr vernüftig und zukunftsträchtig ist. Der Fördertopf ist Teil des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung.
"Ich freue mich über die Ankündigung, dass unter den ausgewählten Projekten die Kommune Osterburg ist. Damit erhalten die Schülerinnen und Schüler ein modernes Lernumfeld und die Grundschule als wichtiger Dorfmittelpunkt wird zukunftsfähig gestaltet", unterstreicht die altmärkische Bundestagsabgeordnete Marina Kermer. Von den 32 abgegebenen Bewerbungen aus Sachsen-Anhalt wurden nur zwei berücksichtigt. Bundesweit gab es 960 Bewerbungen. Das Programm war damit mehr als 20-fach überzeichnet. Finanzschwache Kommunen erhalten bis zu 90 Prozent der Bausumme als Förderung. Damit muss Osterburg nur 10 Prozent als Eigenmittel einbringen. In Kürze mehr...
Hermann Onko Aeikens: „Ihr seid die Besten in Sachsen-Anhalt.“
19.02.2016: "Unverfälscht, anspruchsvoll - einfach bemerkenswert", war Anna Engel voll lobender Worte am Freitagnachmittag im Magdeburger Puppentheater. Von dem Projekt der "erst 6- und 7-Jährigen wohlgemerkt, deren Werke in dem Bildband auf ideale Weise miteinander verschmelzen", zeigte sich die Jury-Verantwortliche des diesjährigen Schülerwettbewerbs ‚Was ist Wasser für uns...?’ vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt auf Anhieb begeistert und kürte die Arbeit der 31 Flessauer Grundschüler schließlich zum Sieger der Klassenstufe 1.
Die Rekordbeteiligung von 80 Schulen mit 145 Projekten im aktuellen Schuljahr habe ihr "die Arbeit nicht unbedingt leicht gemacht", zeichnet sich bei der Hallenser Diplom-Grafikerin ein durchaus gequältes Lächeln im Gespräch ab. Doch es nützte ja nichts – die Entscheidung musste her und fiel zur riesigen Freude der fast vollständig per gecharterten Bus angereisten Erstklässler auf ihren Lernort. Doch bis es soweit war, absolvierten die Mädchen und Jungen einen ordentlichen Geduldparcours. Und das mit Bravur, sind sich die beiden verantwortlichen Pädagoginnen Ines Gieseke und Christine Hamann einig – tatkräftig unterstützt von Praktikantin Marie Paula. Während die Kinder bei der Vergabe von Platz drei in allen vier Klassenstufen noch eher die Köpfe einziehen und ganz still bibbern "Bitte nicht, hoffentlich noch nicht wir…", recken sich 15 Minuten später bei Platz zwei schon die Köpfe in die Höhe. Jetzt wird es langsam hibbelig, alle wollen nach vorne auf die Bühne, wo eben noch das 75-minütige Stück "Stark für einen Tag" gezeigt wurde. Aber nein, der Kelch geht vorüber… Was es denn bedeute, wenn man auch jetzt noch nicht dran gewesen sei, beantwortet Mika erschrocken mit "Wir bekommen nichts?" Rührend, denn Klick macht es in den Köpfen der Flessauer Grundschüler tatsächlich erst als Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens sie mit "Ihr seid die Besten in Sachsen-Anhalt" ins Rampenlicht ruft. In den hinteren beiden Reihen des urigen Puppentheaters gibt es kein Halten mehr. Es wird gejubelt; einige Kinder fallen sich spontan in die Arme. Feierlich werden Urkunde und Siegprämie in Höhe von 500 Euro schließlich überreicht.
"Also ich lasse mich jetzt nicht mehr fotografieren", zeigt sich Lara angesichts des nervigen Blitzlichtgewitters aufmüpfig. So gehe es den Models auf dem Laufsteg auch, ein anstrengender Beruf sei das, stimmt’s? Sie schluckt den Köder und begibt sich mit ihren Mitschülern nach diesem langen, aufregenden Tag ein letztes Mal fürs Gruppenfoto aller Sieger auf die Bühne. "Na dann, grüßt mal euren Bürgermeister", verabschiedet sich Aeikens von den Kindern, die sich im Halbkreis noch einmal um ihn geschart haben. "Wieso? Das bin doch ich!", entrüstet sich Lennox und entlässt den sichtlich verdutzten Minister aus seiner Pflicht, die Preise an diesem sonnigen Tag als Schirmherr der Aktion zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu überreichen. Auf die Ausstellung aller Siegerarbeiten ab dem 7. März in den Fluren seines Ministeriums freue er sich sehr, übergibt er die gut zu erkennenden Flessauer in die Hände ihrer Betreuerinnen. Die hellblauen T-Shirts mit Schulschriftzug auf dem Rücken kamen bereits kurz vor den Weihnachtsferien in der Bahnhofstraße 5 an. Und für so viel Engagement, dass wirklich jedes Kind eine Wasserarbeit eingereicht hat, wurden nicht nur die üblichen zwei Klassensätze T-Shirts übersandt, sondern einer für alle sechs Klassen.
"Das ist wie in der Wüste, da wird erst der Hals ganz trocken und dann verdurstet man", erklärt beispielsweise Katharina aus der 1a die existenzielle Bedeutung des Wassers für den Menschen mit großen Augen. Ihre Mutter hatte den Wettbewerb zufällig entdeckt und die Idee über den Schulförderverein eingebracht. Christine Hamann war sofort begeistert und brauchte bei Schulleiter Olaf Jaensch und ihren Kolleginnen keine großartige Überzeugungsarbeit leisten. "Klar, aber alle oder keiner!" Flugs wurde das einstimmige Votum der Dienstberatung im Oktober für eine Teilnahme aller 97 Schülerinnen und Schüler umgesetzt; widmete man sich klassenweise auf ganz unterschiedliche Art dem Thema. Auf der Suche nach Antworten auf die Wettbewerbsfrage, was Wasser für jeden einzelnen bedeute, ließen die Mädchen und Jungen einen Monat lang ihre Fantasie sprudeln, die sich ungehindert ihren Weg bahnte, wie es dem Element Wasser eben zueigen ist. So gestalteten die Zweitklässler ein Frückstücksset – jeder zu einem spezifischen Wasserthema wie Weltmeere, Freizeit, Kochen, Feuerwehr etc., während die Drittklässler im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts Vorträge erarbeiteten. Finn aus der vierten Klasse ging auch in seiner Freizeit los; fotografierte den Fluss seines Dorfes und gestaltete wie seine Mitschüler sehr aufwendige Plakate. Und am Ende – da sind sich alle einig – holten die Erstklässler den Sieg verdient nach Flessau. Stellvertretend für alle Mädchen und Jungen. (Erschienen in der Volksstimme Osterburg vom 22.012.2016)
Die große Gruppe des Flessauer Kindergartens "Waldzwerge" ließ es sich nicht nehmen, den Erstklässlern am Montag, 22.02.2016 persönlich zu gratulieren. Herzlichen Dank dafür!!!!
Wenn freche Hexen Ninjas jagen: Schüler genießen Narrenfreiheit
13.02.2016: Auf dem Land ticken die Uhren ja bekanntlich anders... Also verlängerten wir die offizielle Narrenfreiheit um zwei Tage und setzten am Freitag, 12.02.2016 Fasching auf den Stundenplan. Ein guter Termin, um die halbe Ferienwoche ausklingen zu lassen une in der kommenden Woche - ab 15.02. - dann richtig in das zweite Halbjahr zu starten. Für die 97 Schützlinge hatte sich das Pädagogenteam allerlei ausgedacht, um es standesgemäß im Reich der Narretei zu unterhalten. Und so herrschte ab 10 Uhr kunterbunter Ausnahmezustand auf den von herrlichem Sonnenschein durchfluteten Fluren. Freche Hexen jagen Ninjas, eine S.W.A.T.-Einsatztrutte schnappt sich liebliche Prinzessinnen - un dauch andersrum. Überall wimmelt es von Fantasiefiguren. "Ich bin ein Avatar", ruft zum Beispiel Leonie und verschwindet als hellblauer Blitz, um sich an einer der vielen Spiel- und Spaßstationen auszutoben. Vor dem Standesamt hat sich eine lange Schlange gebildet, "hier geht es zu wie beim Plätzchenbacken", scherzt Lehrerin Sabine Schwach, die gemeinsam mit Praktikantin Marie Paula 18 Paaren das jecke Eheversprechen abnimmt. Ein Klassenzimmer weiter kann sogleich die Hochzeitsparty bei diversen Muskspielen steigen, die Heike Lemme und Kerstin Prignitz organisieren. Auch für ein Fotoshooting ist gesorgt, das Schulleiter Olaf Jaensch an der interaktiven Tafel zu einer begeehrten Station werden lässt. Oder doch lieber erst eine Stärkung? Denn aus den Horträumen zieht frischer Waffelduft nach oben und die Kinder magisch an. Genauso wie das Gruselkabinett, in dem Heike Kurtze und Ines Gieseke spuken. Und nicht zuletzt ein Blick in die Glaskugel. Im Freizeitraum zieht Wahrsagerin Amidala die Kinder in ihren Bann. "Dein Name bedeutet Licht und Glanz", weiß Alina aus der zweiten Klasse nun kann den Blick gar nicht mehr von ihrer Hand lösen, auf deren Innenseite die pädagogische Mitarbeiter Christine Hamann mit dem Finger Linien nachzeichnet. Die Zeit vergeht m Flug, dann erobert das närrische Jungvolk 11.30 Uhr die Turnhalle - liebevoll vom Künstlerehepaar Annegret und Burghard Mörke aus Potsdam geschmückt. Als "Pipo und Pipolina" begeistern die seit 1983 professionell tätigen Clowns die Mädchen und Jungen in Flessau bereits zum zehnten Mal in Folge und "jedes Mal mit einem neuen Programm", das sei natürlich klar. Offene Münder, glänzende Augen: Der Programmmix aus Spiel, Tanz, Zauber und Comedy überzeugt auch in diesem Jahr - insbesondere die kleine Titanic-Schiffsfahrt. Diese hält niemanden auf dem Hosenboden, denn "wer nicht tanzt, geht unter". Nein, nicht nur der Rheinländer weiß, wie Karneval gefeiert wird ;)
Fotos gibt es online bei der Volksstimme.
MDR zeigt Porträt der Flessauer Plattschnacker
27.01.2016: "Alte Sachen generell liegen mir besonders am Herzen", so Lehrerin Heike Kurtze gegenüber dem dreiköpfigen Team von "MDR um 11", das am vergangenen Mittwoch, 27.01.2016, das Klassenzimmer der 2b an der Grundschule Flessau in ein Fernsehstudio verwandelte. Unter Leitung von MDR-Moderatorin Beatrix Heykeroth wurde von 16 bis 17 Uhr gefilmt, was es den acht- bis zehnjährigen Kindern bedeutet, ein Flessauer Plattschnacker zu sein. "Die Sprache ist ja nicht mehr so aktiv", findet zum Beispiel der Zweitklässler Finn Marti spannend an der Mundart. Das und mehr zieht ihn mit weiteren 17 Mädchen und Jungen aus der der Grundschule Flessau jeden Mittwoch in die Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaft von Heike Kurtze. Für ihren inzwischen 12 Jahre andauernden Einsatz im Zeichen des Plattdeutsch, auch in der Arbeitsgruppe Niederdeutsch beim Kultusministerium Sachsen-Anhalt, stand sie zur Wahl des "Altmärker des Jahres". Die Abstimmung ist beendet; der oder die Gewinnerin wird nun ermittelt. Wir drücken die Daumen!
Sendetermin für das Fernseh-Portrait der Flessauer Plattschnacker
Freitag, 12. Februar 2016 im Programm von "MDR um 11"
Danach ist der Beitrag eine Woche lang in der MDR-Mediathek zu sehen.
Mathe-Assen rauchten die Köpfe bei Mathematik-Olympiade
26.01.2016: Der Kopf ist schwer vom Nachdenken. So sehr, dass dieser zwischenzeitlich in den Händen so manch eifrigen Teilnehmers an der 1. Stufe der 20. Mathematik-Olympiade des Landes Sachsen-Anhalt gestützt werden musste. Unter Aufsicht von Lehrerin Sabine Schwach, brüteten am Dienstag, 26. Januar 2016, insgesamt 12 Mädchen und Jungen – je sechs aus der dritten und vierten Klasse – über den kniffligen Aufgaben. Dazu wurde kurzerhand der Speiseraum im separaten Gebäude umfunktioniert, denn dieser garantiert aufgrund der Abgeschiedenheit und Größe bestmögliche Prüfungsbedingungen für die jungen Mathe-Asse. Auf der Suche nach den richtigen Rechenwegen durch die kniffligen Aufgaben bogen richtig ab und fanden die besten Lösungen:
3. Klasse
1. Platz - Johann Moesenthin mit dem Prädikat „sehr gut“
2. Platz - Tim Horvath mit dem Prädikat „gut“
3. Platz - Annika Benecke
4. Klasse
1. Platz - Jonas Freimann
2. Platz - Tony - Noel Neumann
3. Platz - Vivian Zacharias
Mit guten Ergebnissen nahmen außerdem teil: Lea Emanuel, Lara Schramm und Jolene Janas aus der dritten Klasse sowie Markus Benecke, Mathea Schulze und Tobias Hartwig aus der vierten Klasse. Ob die Erstplatzierten mit ihren Ergebnissen die 2. Stufe der Mathematik-Olympiade erklommen haben wird derzeit berechnet. "Zweimal wurden Kinder unserer Schule schon zur dritten Stufe eingeladen", erinnert sich Sabine Schwach. Und einmal stand ein Schüler mit seinem dritten Platz im Landeswettbewerb sogar auf dem Podest.
Wie lange schon, das weiß keiner mehr so gang genau... Doch dass an der alten Tradition einer Teilnahme an der Mathematik-Olympiade auch in Flessau weiterhin festgehalten wird, das steht fest. Es wird also regelmäßig weitergetüftelt und genknobelt; nicht erst im kommenden Jahr und auch bei den Jüngeren! Mit dem "Känguru der Mathematik" steht am 17. März 2016 bereits der nächste Rechenwettbewerb ins Haus - für die Mädchen und Jungen der Schuleingangsphase mit dem Mini-Känguru.
Anmeldung zur Einschulungsuntersuchung Schuljahr 2017/18
Am Anfang eines jeden Jahres bitten wir alle Erziehungsberechtigten, ihre schulpflichtig werdenden Kinder anzumelden. Für das Schuljahr 2017/18 sind dies alle Kinder, die am 30. Juni 2017 das sechste Lebensjahr vollendet haben. (Kinder, die bis zum 20. Juni 2017 das fünfte Lebensjahr vollendet haben, können angemeldet werden.)
Die Anmeldung ist mit einer Untersuchung des jugendärtzlichen Dienstes gekoppelt, für die das Kind persönlich im Schulgebäude der Bahnhofstraße 5, Flessau vorzustellen ist:
am Montag, 15.02.2016 oder
am Dienstag, 16.02.2016
jeweils in der Zeit von 8.00 bis 11.20 Uhr
Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden, melden Sie sich bitte von Montag bis Donnerstag, ab 7.45 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 039392-81227 oder per Email an kontakt@gs-flessau.bildung-lsa.de an.
Bei der Anmeldung sind die Geburtsurkunde des Kindes oder das Familienstammbuch vorzulegen. Bitte bringen Sie außerdem den Ihnen in der 2. Kalenderwoche zugestellten Frageboten zur Einschulungsuntersuchung mit.
Weihnachtsgala: "Hip-Hop und Rock, domet ick miene Oma schock!"
18.12.2015: Kaffeeschwaden ziehen durch die Luft und vermischen sich in der Morgenluft mit dem Duft frisch gebackenen Kuchens. Bunte Plätzchen aller Couleur und der Geruch fruchtigen Punsches lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ja, die Mitglieder des Fördervereins "Kinderwünsche der Grundschule Flessau" hatten am Freitagvormittag, 18.12.2015, in drei Verkaufsbuden für ein kulinarisch-stimmungsvolles Ambiente gesorgt, so dass es den Festgästen der traditionellen Weihnachtsgala in der Turnhalle an nichts fehlte. Und dennoch: Weihnachtsstimmung wollte nicht so recht aufkommen bei frühlingshaften gefühlten 15 Grad. Das änderte sich allerdings schlagartig mit Beginn des fröhlich-bunten Spielplans. "Lewe Tohörers, Tokiekers und Jäste…", führten die beiden Viertklässler Tony Noel Neumann und Markus Benecke die etwa 200 Gäste "mundartig" durch das einstündige Programm. Und das ließ so manches Mal kein Auge trocken.
So begeisterten die Flessauer Plattschnacker der Arbeitsgemeinschaft von Lehrerin Heike Kurtze das Publikum im voll besetzten Saal unter anderem mit ihrer Engelsversammlung. Dass darunter auch der ein oder andere (B)engel zu finden war, wurde beim Vortragen der Herzenswünsche schnell deutlich. Mit "Dat Lesen moag ick öwerhupt nich jern. Lewer mücht ick Musik hörn. Bring mi äwer Hip-Hop und Rock, domit ick miene Oma schock!" und anderen Statements hatten die Schüler oftmals herzhafte Lacher auf ihrer Seite. Entschieden braver, aber nicht weniger humorvoll ging es da bei den Mädchen und Jungen der beiden ersten Klassen zu, die ihr Debüt etwa als helfende Sternchen des Weihnachtsmanns feierten. Besinnlich dann der Lichtertanz und das Weihnachts-ABC der beiden zweiten Klassen, woran sich die dritte Klasse mit einem zickigen Weihnachtsbaumzoff anschloss. Frieden heiße doch aber die Losung in diesen Tagen ganz besonders und sowieso zu Weihnachten – und so wurde der unnütze Streit, wer denn wohl der Schönste sei, kurzerhand mit dem denkbar besten Kompromiss beigelegt: Jeder Baum bleibt wo er ist; im Wald. Und dort wird er geschmückt. Ein wahrer Traum vom Baum, so der Name der Anekdote. Fehlten nur noch die "alten Hasen", die mit ihrem Weihnachtsrap ganz clever zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen. Klassenleiterin Heike Lemme vergab auf das Gedicht "Weihnachten" von Joseph von Eichendorff nicht nur Noten im Vorfeld der Festtage, sondern entwickelte mit den Neun- und Zehnjährigen eine vielseitige musikalische Choreografie aus dem Klassiker. Und so endete die diesjährige Flessauer Weihachtsgala mit "Oh du gnadenreiche Zeit" wie sie begann – fröhlich.
Theaterstück "Der kleine Muck" begeisterte alle Kinder
11.12.2015: Die alljährliche Theaterfahrt kurz vor Weihnachten führte alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Flessau am Freitag, 11.12.2015 nach Stendal ins Theater der Altmark. Los ging es um 9.30 Uhr mit zwei Bussen der Firma Ladtsch Richtung Rolandstadt. Genau eine Stunde später hob sich der Vorhang im voll besetzten Saal. Von Reihe zwei bis sechs hatten die Mädchen und Jungen einen super Blick auf das Geschehen im Stück "Der kleine Muck", nach dem Märchen von Wilhelm Hauff. Gebannt und tief beeindruckt verfolgten sie 70 Minuten lang, was dem kleinen Muck auf seiner abenteuerlichen Reise alle zustieß. Ein Junge, der es nicht leicht hat, weil er so klein ist. Einer der es lernt, sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzen und sich nicht unterkriegen zu lassen. Pünktlich zum Mittagessen um 12.15 Uhr waren alle wieder in Flessau angekommen. Im Anschluss daran wurde die Geschichte in jeder Klasse besprochen.
Plattschnacker Markus Benecke belegte 2. Platz im Landesausscheid
"Goden Tach, min Name is Markus Benecke", stellte sich der Flessauer Plattschnacker am Dienstag, 01.12.2015, um 14 Uhr beim Landesausscheid in der Hauptverwaltung der Stadtsparkasse in Magdeburg der Jury vor. Der 10-Jährige Rossauer sicherte sich einen Monat zuvor beim Regionalausscheid am Salzwedler Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium als Sieger der Altmark die Fahrkarte für die entscheidende Runde des diesjährigen, bereits 21. landesweiten Vorlesewettbewerbs "Schülerinnen und Schüler lesen PLATT". Direkt nach der Einschulung schrieb sich der jetzige Viertklässler für die Mundart-Arbeitsgemeinschaft ein und ist seitdem dem Niederdeutschen treu. Seine Freude am Lesen wurde jetzt belohnt; Markus ist 2015 zweitbester Plattdeutschleser in Sachsen-Anhalt. Das freut nicht nur ihn, sondern auch Heike Kurtze. Vor 12 Jahren rief die Lehrerin die Arbeitsgemeinschaft ins Leben, widmet sich der Mundart nachwievor mit viel Freude. Besonders in der Vorweihnachtszeit gibt es allerhand zu organisieren, denn bei Veranstaltungen in der Gegend sind "ihre Plattschnacker" sehr gefragt. So sind die Mädchen und Jungen z. B. bei Seniorenweihnachtsfeiern in Flessau, Meseberg und Stapel unterwegs. Und auch ein Auftritt auf der Weihnachtsbühne in der Turnhalle am Freitag, 18.12.2015, ab 10 Uhr darf natürlich nicht fehlen.
Am 18.12.15 sind alle Kinder auf der großen Weihnachtsbühne
Liebe Eltern, Großeltern, Geschwister und weitere Familienangehörige!
Es schon wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür. Und nicht nur das, denn die Kinder freuen sich auch auf ihre zweiwöchige Ferienzeit. Bevor es soweit ist, möchten wir Sie zu einem fröhlich-besinnlichen Ausklang des Jahres 2015 herzlich am letzten Schultag einladen.
Am Freitag, 18.12.2015, ab 9.30 Uhr, begrüßt Sie der Schulförderverein mit Kaffee und Kuchen, Punsch und Glühwein vor der Turnhalle unserer Grundschule. Dort können Sie anschließend ab 10.00 Uhr ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm aller sechs Klassen auf der großen Weihnachtsbühne erleben. Wir freuen uns sehr auf Sie und die Möglichkeit, uns persönlich für die angenehme Zusammenarbeit und Ihre Unterstützung bei unserer schulischen Tätigkeit bedanken zu können.
PS: Unsere Fundstückesammlung quillt langsam aber sicher über. Sollten Sie etwas vermissen, melden Sie sich bitte im Sekretariat oder schauen Sie einfach bei Gelegenheit vorbei. Besten Dank!
Bilderbunter Adventskalender - Jeden Tag ein Türchen Freude...
Textaufgabe: Alle 97 Kinder an der Grundschule Flessau malen je ein Bild mit Weihnachts- oder Wintermotiv. Frage: Was kommt dabei heraus? Antwort: Jede Menge Spaß, kreative Energie und eine spannende Vorweihnachtszeit. Exakt 97 Bilder sammelten sich nach und nach im Freizeitraum, um von einer sechsköpfigen "Expertenjury" begutachtet und nach ganz eigenem Geschmack bewertet zu werden. Diese setzte sich aus je einer Schülerin / einem Schüler aus jeder Klasse zusammen. Kinder, die sich sonst eher bedeckt und im Hintergrund halten und in der Adventskalenderjury in kleiner Gruppe zum Zuge kamen. Das hat Tradition. Überhaupt hat sich der bilderbunte Adventskalender nach fünf Jahren im Einsatz inzwischen als feste Schultradition etabliert. Und auch in diesem Schuljahr legten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler mächtig ins Zeug. Von abstrakten bis realistischen Abbildungen, von quietschbunter Malerei bis Bleistiftzeichnung reicht die Bandbreite. Und das machte es der Jury Ende November nicht unbedingt leicht. Alle Zeichnungen wurden pro Klasse im Freizeitraum ausgelegt - darüber gefachsimpelt, dabei herzlich gelacht und auch kritisch diskutiert - bis am Ende die Sieger, auch durch Stechen bei Stimmgleichheit, feststanden. Die ersten drei aus jeder Klasse schafften es in ein Türchen, plus die sechs Bilder der Fachjury. Und es bleibt spannend! Jeden Tag. „Hast du schon gesehen, wer heute drin ist?“……. Besonders groß ist die Neugier natürlich bei den letzten drei Bildern, schließlich handelt es sich hierbei um die Schulbesten.
Im gesamten Schulgebäude sind die Winter- und Weihnachtsbilder zu finden. Wir laden alle Eltern, Großeltern und Geschwister herzlich ein, einen Blick in den Adventskalender zu werfen. Dieser wird auch auf unserer Weihnachtsfeier am letzten Schultag, 18.12.2015, ab 09.30 Uhr ausgestellt. Und dann wird auch das Geheimnis der letzten drei Türchen gelüftet!
3. Klasse verbrachte "geniale Nacht im Ohr-Labor"
Vom Unterricht konnten die Drittklässler in Flessau am Freitag, 27. November 2015, gar nicht genug bekommen; verbrachten sogar freiwillig eine Nacht im Schulgebäude, um zu lernen. Wie bitte? Natürlich – handelte es sich doch um eine "geniale Nacht im Ohr-Labor", an der die Kinderradiomacher in den neun Sendern der ARD seit Monaten tüftelten.
Von acht bis weit nach Mitternacht: Fünf Stunden Hörspiele, Interviews und Reportagen rund um das Thema Erfindungen wurden nicht nur unseren 19 Flessauer Mädchen und Jungen bei der bereits neunten bundesweiten ARD-Kinderradionacht geboten. Lehrerin Sabine Schwach hatte das Projekt zum dritten Mal an die Schule geholt; die Aktion vor sieben Jahren entdeckt. Und so wurden am Freitag zwei Klassenräume zum Schlafzimmer umfunktioniert und ein weiterer zum "Restaurant", in dem die Eltern für das leibliche Wohl der Kinder sorgten. Im Zentrum des Geschehens aber stand Raum 302, der nur für die Radionacht reserviert war. Und darin wurde es erfinderisch. Wer hat sich eigentlich den Reißverschluss ausgedacht und warum? Etwas in unseren täglichen Leben so Selbstverständliches? Und Achtung, Achtung – So funktioniert eine Froschküssmaschine! Beim Hörspiel "Wunsch-Alarm!", Teil 1 bis 4, konnten die Kinder sogar mitbestimmen, wie die Geschichte gegen 23 Uhr ausgeht.
Beim großen Erfinder-Wettbewerb "DAS ISSES!", bei dem ganz verrückte oder auch nützliche Dinge eingereicht werden konnten, wurden Jolene Janas und Annika Benecke mit einem Sonderpreis für ihre tollen Ideen ausgezeichnet.
